2.58 Eine Allgemeinmedizinerin verwendet in ihrer Praxis zeitweise ein computergestütztes Testverfahren, um Patienten auf eine mögliche Altersdemenz hin zu untersuchen. Der Test definiert einen spezifischen Schwellenwert; wird dieser überschritten, klassifiziert das Programm das Ergebnis als Hinweis auf eine Demenz. Bei einer Patientin liegt das Testergebnis im pathologischen Bereich, sodass der Test eine Demenz anzeigt.
Welche statistische Kenngröße gibt der Ärztin am ehesten Aufschluss darüber, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Patientin aufgrund dieses positiven Testergebnisses tatsächlich an Demenz erkrankt ist?
Antwortmöglichkeiten
- (A) Sensitivität
- (B) Retest-Reliabilität
- (C) Interpretationsobjektivität
- (D) positive Korrektheit (positiver prädiktiver Wert)
- (E) konvergente Validität