1.63 In einem elektrophysiologischen Experiment wird eine nicht-erregbare Zelle (oder ein Axon unterhalb der Reizschwelle) untersucht. Durch eine Mikroelektrode wird ein rechteckiger Stromimpuls (konstant fließender Strom, der abrupt eingeschaltet und nach einer Zeit abrupt ausgeschaltet wird) in das Zellinnere injiziert. Auf Grund der Eigenschaft der Zellmembran als RC-Glied (Parallelschaltung von Widerstand und Kondensator) ändert sich das Membranpotential nicht schlagartig.
Wie verhält sich das Membranpotential im zeitlichen Verlauf während des Stromflusses?
Antwortmöglichkeiten
- (A) Es folgt exakt der Form des Stromimpulses (rechteckiger Sprung auf ein Plateau).
- (B) Es folgt exakt der Form des Stromimpulses (rechteckiger Sprung auf ein Plateau).
- (C) Es steigt linear und kontinuierlich an, solange der Strom fließt (ohne Sättigung).
- (D) Es zeigt eine kurze initiale Spannungsspitze (Spike) und kehrt sofort zur Basislinie zurück.
- (E) Es bleibt unverändert, da nicht-erregbare Zellen keine Potentialänderung zeigen.