1.129 Die Entstehung von Tumoren beruht auf Mutationen in Genen, die den Zellzyklus kontrollieren. Dabei unterscheidet man zwischen Proto-Onkogenen und Tumorsuppressorogenen. Welche der folgenden Aussagen zur molekularen Genetik von Tumoren trifft zu?
Antwortmöglichkeiten
- (A) Zur Entstehung eines Karzinoms müssen beim Retinoblastom-Gen (Rb) beide Allele inaktiviert sein (Knudson-Hypothese).
- (B) Das Protein p53 wirkt als Onkogen, indem es den programmierten Zelltod (Apoptose) verhindert.
- (C) p21 ist ein Protein, das den Zellzyklus durch Aktivierung von Cyclin-abhängigen Kinasen (CDK) beschleunigt.
- (D) Eine Mutation im Ras-Protein, die dessen GTPase-Aktivität steigert, wirkt stark onkogen
- (E) Tumorsuppressorogene wirken in der Regel dominant, sodass bereits eine Mutation in einem Allel zur Tumorenstehung führt.