2.17 Ein 34-jähriger Patient, Herr M., stellt sich sechs Wochen nach einem Zeckenstich bei seiner Hausärztin vor, um mittels einer Blutuntersuchung auf Borrelien-Antikörper eine Infektion ausschließen zu lassen. Während der Durchführung der Venenpunktion erblasst Herr M. plötzlich stark und erleidet einen Kollaps. Die Ärztin bringt ihn umgehend in Rückenlage und lagert die Beine hoch. Nachdem die körperliche Untersuchung ohne pathologischen Befund geblieben ist, gibt der Patient an, dass er große Angst vor Blutabnahmen habe und in derartigen Situationen bereits mehrfach das Bewusstsein verloren habe.
Welche der folgenden psychischen Störungen liegt dem beschriebenen Geschehen am wahrscheinlichsten zugrunde?
Antwortmöglichkeiten
- (A) Panikstörung
- (B) spezifische Phobie
- (C) soziale Phobie
- (D) schizoide Persönlichkeitsstörung
- (E) generalisierte Angststörung