2.120 Ein 38-jähriger Patient mit Panikattacken nutzt ein Trainingsgerät, das seine Herzfrequenz kontinuierlich misst und die Daten als rhythmische Pulsweitenvisualisierung zurückgibt. Bei gelungener Entspannung wird die Pulsweite auf dem Display länger, bei Anspannung kürzer. Nach mehreren Sitzungen kann der Patient seine Herzfrequenz variabel regulieren.
Welcher lerntheoretische Mechanismus ist für dieses Verhalten charakteristisch?
Antwortmöglichkeiten
- (A) Die visuelle Verlängerung der Pulsweiten wirkt als negative Verstärkung.
- (B) Die Anpassung an die Pulsweitenvisualisierung erfolgt durch operantes Lernen mit positiver Verstärkung.
- (C) Es liegt ein klassisches Konditionierungsmodell vor, da der Puls mit einem Reiz verknüpft ist.
- (D) Der Patient lernt durch Beobachtung anderer Trainingsmethoden.
- (E) Die Veränderung der Pulsweiten verfolgt ein Schema der Reizdiskriminierung.